Therapiehund in Ausbildung Block1 Tag1

Tagebuch

Meine lieben Leser, nun ist es soweit! Aaron wird zum Therapiehund ausgebildet und hier möchte ich Euch immer erzählen, was wir gerade gelernt haben und lernen müssen , was wichtig ist, was Aaron super macht oder wo er  Übung braucht. Wie er sich im Einsatz verhält und und und

Für mich ist es auch neu und sehr spannend!

Um ganz von Anfang an auszuholen möchte ich nun hier auch erzählen, wie es überhaupt dazu gekommen ist, zum Hund – Collie – Therapiehundeausbildung.

Die Idee entstand 2014 während meiner Schulung zur Praxisanleiterin. Dort gab es eine Mitschülerin, welche auf einer Station arbeitete, wo bereits einer im Dienst war.  So wurde ich neugierig und meine Idee war geboren. Das nächste:    Wie überzeuge ich meinen Chef? Und wie meinen Mann? Immerhin hatten wir ja schon einen Hund.   Nudenn, ich musste es wohl erst meinem Mann erzählen, denn wenn er NEIN sagt , dann hätte auch ein JA vom Chef nichts gebracht.  So habe ich mir alle wichtigen Punkte aufgeschrieben und meinem Mann vom Traum des Hobbies in den Beruf einzubringen erzählt – und dass es ein „Lassie“ werden soll, da ja die Generation, mit der ich arbeite , diesen Hund kennt.  Mein Mann gab sich einverstanden, und dachte insgeheim, dass mein Chef es nie erlauben würde……..  Tja, so hab ich mich ans Thema gemacht eine Art Referat vorbereitet – wo ich wirklich alles zusammengetragen habe, warum ein Therapiehund in unserer Einrichtig wichtig wäre. Und insgeheim habe ich auch schon nach einem Collie gesucht.  Dann kam der Termin mit meinem Chef. Mensch, ich war vielleicht aufgeregt!

Wie man nun also sieht bzw. liest: Ich hatte Erfolg! Aber es war noch eine lange Zeit, denn MEIN Aaron war ja gerade frisch geboren, und erst mit 15 Monaten kann die Ausbildung starten. Klar hatte ich auch das  grosse Bibbern zwischendurch – ob vielleicht jemand anders plötzlich auf der Matte steht , mit einem „fertigen“ Therapiehund.

Ich habe einige Bücher gelesen, die sich tatzächlich wiedersprachen: der Welpe müsse genaustens ausgesucht werden, solle keine Agressionen zeigen , nicht zu forsch sein , aber trotzdem neugierig und nicht schreckhaft…  In anderen Büchern stand, dass eigentlich jeder Hund zum Therapiehund geignet sei…..   Ein weiteres Beispiel wäre, dass der Welpe schon mit auf seine zukünftige Arbeit gehen sollte, wo anders aber stand, dass es erst ab Ausbildungsbeginn starten sollte. Tja , ich habe die goldene Mitte gewählt und nahm ihn ab und an zu bestimmten Patienten mit, damit er Rollstühle und Rollatoren kennenlernt.

Als er dann 10 Monate alt war , besuchten wir ein Beginners-Seminar, das über 2 Tage ging. Dort wurden wir schon mal vorab informiert , der Hund wurde einigen kleinen Tests unterzogen , um zu sehen , ob er überhaupt geeignet für meine Arbeit wäre.  Ja – es war alles soweit gut. Vermutlich wäre ein Arbeiten mit kleinen Kindern oder geistig behinderten Menschen nichts für ihn….. aber für meine Einsätze passte er.

Und nun ist es soweit HEUTE war der erste Tag

 

17.03.2016                                                                                                                                                                                                                     Hm , was haben wir heute also gelernt? Heute gab es etwas Geschichte zum Thema, einige Namen und Organisationen , Webseiten die für uns von Interesse wären und natürlich praktische Einheiten!                           Ich möchte hier nun natürlich nicht alles verraten, sondern nur das , was Aaron direkt betrifft. Aaron ist gerade in einer Phase, wo er alle Hündinnen toll findet und die Rüden sind nur okay, solange sie ihn nicht zu lange anschauen….(Aaron ist jetzt 19 Monate alt)

Unser Tag begann mit einer 45minutigen Rundfahrt am Aasee mit Shakira, damit er erstmal ausgepowert ist. Tja , so dachte ich zumindest, als wir um 9:45 ankamen fand er es natürlich irre spannend und wollte erstmal alle beschnuppern und vor allem überall markieren. Wir starteten den Morgen mit einer Gassie-Kennenlern-Runde. Alles lief wunderbar , keine Zwischenfälle. Mit in der Gruppe sind unter anderem ein Border Collie, Goldis und ein kleiner Pudel. Danach gab es eine Vorstellungsrunde mit einigen praktischen Einheiten.   So ging es dann im Wechsel.

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Was Aaron nun lernen muss:  „Geh zu  ……..“  wird unser Begrüssungs Ritual, dass hatten wir in der Tat so noch nie gemacht. Er wird nun lernen, dass er mit seiner Schnauze die Hand des Patienten anstubst, dazu werde ich unsere zukünftigen privaten Besucher bei uns zu Hause miteinbeziehen.                                                      Spannend fand ich auch den Test mit dem plötzlich aufschiessendem Regenschirm :   Wir sollten einfach auf der Wiese mit dem Hund am Fuss unsere Kreise und Runden drehen, Aaron erschreckte sich, sprang leicht zur Seite , war dann sofort wieder da und bellte zwei mal, wollte dann aber hin zum Schnuppern, ich habe dann Leckerlies reingeworfen – die er ohne Probleme rausnahm.   Aaron ist ein Hund , der, wenn er sich eingeengt fühlt , nicht aggresiv wird , auch nicht davon läuft , aber der weiss , dass er gehen kann , also ausweichen kann! Er muss keine Situation um jeden Preis „durchhalten“. Er sucht meinen Schutz, schaut auch zu mir , wie ich reagiere und ist dann wieder bei mir.     Übungen , die die anderen mit ihm machen sollten hat er nicht alle mitgemacht, er fand es wohl komsich auf andere zu hören. Immer wieder schaute er zu mir , aber als es um das Leckerlies ging, da war er sehr aufmerksam ging mit, machte „Sitz“ ging „bei Fuss“ und gab „Pfötchen“                                                                                                                     Es ist wirklich ein komisches und schönes Gefühl zugleich – den eigenen Hunde mit fremden Leuten in Aktion zu erleben. Aber auch das werden wir jetzt üben! Sowohl privat – als auch in einem geziehlt ausgesuchten Heim. Es wird also ein sehr spannendes Jahr! Ich freue mich schon auf morgen! Dann gibt es vielleicht auch Bilder zum Tag. Es ist jetzt 19:00 und Aaron ist fix und alle.

3 Comments

  1. Full of salient points. Don’t stop beveliing or writing!

  2. Super inamtofrive writing; keep it up.

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